Video-Vorträge zu religiösen Themen – KIRCHENTAGSWOCHE 2020

In der Johannischen Kirche werden im Rahmen der jährlichen Kirchentagswoche um den 24. August – dem Geburtstag des Kirchengründers Joseph Weißenberg – eine Reihe von religiösen Vorträgen gehalten. Die Video-Aufzeichnungen einiger dieser Vorträge können hier in unserer Mediathek angesehen werden.

Es folgt eine Auswahl an Vorträgen aus der Kirchentagswoche 2020. Vorträge aus der Kirchentagswoche 2019 sind hier zu finden.

Kurzübersicht aller verfügbaren Video-Vorträge mit Direktlink

Kirchentag 2020

Kirchentag 2019

Joseph Weißenberg – ein einmaliger Berliner

Referent: Rainer Gerhardt

Inhalt: Von 1882 bis 1932 – also 50 Jahre – lebte und wirkte Joseph Weißenberg, der Gründer der Johannischen Kirche und Erbauer der Friedensstadt, in Berlin; ein halbes Jahrhundert wechselseitiger Prägung. Der Vortrag blickt auf diese Zeit unter Verwendung verschiedener Quellen.

„Erkenntnis für den Erdmenschen ist gleich Licht für den Geistmenschen“

Referenten: Ulrike Gehde, Andreas Schmetzstorff

Inhalt: „Licht: Symbol der Religionen“, so lautete das Motto der Berliner Nacht der Religionen 2020. Dies war der Anlass für Ulrike Gehde und Andreas Schmetzstorff, sich mit der Bedeutung des Lichts in der Lehre der Johannischen Kirche zu beschäftigen. Der Titel ist ein Wort des Kirchengründers Joseph Weißenberg. Der Vortrag geht ihm nach und sucht nach weiteren Hinweisen zu diesem Zusammenhang im Ersten und Zweiten Testament der Bibel und der johannischen Lehre.

„Wenn die Lahmen kommen werden...“ – göttliche Verheißungen erfüllen sich – nicht erst in ferner Zukunft

Referenten: Esther Nörenberg, Johannes Marek

Inhalt: Der Wunsch und die Verheißung Joseph Weißenbergs: „Da, wo die Linden stehen, da will ich schlafen gehen!“, hat sich erfüllt: Am 12. August 1995 erfolgte die Überführung der irdischen Hülle Joseph Weißenbergs zu seiner letzten Ruhestätte in die Krypta der Gedenkstätte im Lindenhof der Gottesstadt-Friedensstadt, die seinen Namen trägt. Am darauffolgenden Tag, dem 13. August 1995 (60 Jahre nach seiner Verurteilung) – nunmehr vor 25 Jahren, wurde die Gedenkstätte eingeweiht. Nicht nur diese Prophezeiung hat sich, der Menschheit zum Segen, erfüllt. In einer Zeit, in welcher die Erde einer Wandlung unterzogen wird, durften und dürfen wir erleben, wie Gottes Verheißungen sich an dieser Erde und an uns bewahrheiten. Der Vortrag möchte unseren Sinn dahin lenken, in Dankbarkeit und Glaubensfreude die geistigen Wunder sehen zu lernen und für unsere gemeinsame Zukunft nicht nur Hoffnung zu schöpfen, sondern an unserer stärker werdenden Liebesfähigkeit zu arbeiten.

1990 – ein besonderes Jahr für unsere Kirche, für unser Volk, für unser Land

Referent: Rainer Gerhardt

Inhalt: Wir sind im Jahr 2020. Dreißig Jahre – das ist die Spanne einer Generation – ist es her, dass unsere Johannische Kirche, unser Volk, unser Land ihre Einheit zurückerhielten. 1990 wurde auch das „Jahr der Deutschen“ genannt. Für vieles von dem, was heute Alltag und Fundament – vielleicht auch Bürde und Hypothek – unseres Zusammenlebens ist, sind damals die entscheidenden Weichen gestellt worden – irdisch wie geistig. In diesem Vortrag soll drei Jahrzehnte später auf dieses besondere Jahr eingegangen werden.

Fortleben – Blick von unserer Seite auf die andere Seite

Referenten: Andreas Schräne, Andreas Schwiewagner, Janosch Stein, Robin Köhler, Tobias Schermutzki

Inhalt: In einer Podiumsdiskussion werden verschiedene Vorstellungsweisen dargebracht und hinterfragt. Obwohl wir alle eine gemeinsame johannische Sichtweise und Basis besitzen hat doch jeder auf seinem Lebensweg eigene Erfahrungen gemacht, Bücher gelesen die einen nachhaltig geprägt haben und nicht zuletzt auch Erlebnisse haben dürfen. Welche Puzzlesteine konnte man woanders finden die in unserem Bild bisher gefehlt haben oder nicht so griffig waren, dass man sie ins Herz schließen, bzw. einsetzen konnte und erst durch den Blick nach draußen plötzlich Sinn ergeben haben? Darüber möchten wir uns austauschen und Denkanstöße für ein eigenes Puzzle geben.

Übersicht der besprochenen Bücher

  • „Das Fortleben”, Verlag WEG UND ZIEL, ISBN-3-00-017531-8, (Auflage 1911 & 2005)
  • Vedische Schriften zitiert nach „Unsichtbare Welt“, Armin Risi, Govinda-Verlag, ISBN 978-3-906347-94-3
  • Auferstehung – Und am Ende ein Gehen ins Licht, Jörg Zink, Herder Verlag, ISBN 978-3-451-06271-1
  • „Darnach“, Beatrice Brunner, ABZ Verlag, ISBN-13: 978-3855160037
  • „Ein Wanderer im Lande der Geister“, Franchezzo, Turm-Verlag, ISBN-13: 978-3-7999-0050-8

Vom Segen der Vielfalt

Referentin: Ulrike Gehde

Inhalt: „Du bist so – anders.“ „Du bist mir so – nah.“ Solche Empfindungen durchziehen uns gegenüber diesem oder jenem Menschen. Mit manchen unserer Nächsten verstehen wir uns auf Anhieb und ein Leben lang, mit anderen ist es immer wieder schwierig. In manche Form des Glaubens können wir uns einfühlen, manche Religion oder Konfession erscheint uns einfach nur fremd. Und vor dem Fremden haben wir oftmals Angst. Ulrike Gehde geht der Frage nach: Wie können wir Brücken bauen?

Von der Stille

Referentin: Verena Wittke

Inhalt: Stille ist mehr als nur die Abwesenheit von Lärm. Welche Bedeutung hat Stille in unserem Alltag, in unserem Leben, in unserer Glaubenspraxis? Wie werde ich stille in mir, still vor Gott? Diesen Fragen widmet sich der Vortrag von Verena Wittke.

Die Offenbarung des Johannes

Referentin: Christine Werner

Inhalt: Der Vortrag soll eine erste Hinführung zum Verstehen der Offenbarung des Johannes im Neuen Testament sein. Mit Hilfe der allgemeinen Eingliederung des Buches in die Bibel, über die grobe Einteilung der Kapitel bis hin zu Erläuterungen verwendeter Symbole möchte Christine Werner alle Interessierten neugierig machen, in diesem biblischen Buch zu lesen. Dieser Vortrag gibt dabei nur einen Anfang in das Verstehen des einzigen prophetischen Buches im Neuen Testament.

Die Friedensstadt Weißenberg – Grund- und Leitgedanken damals und heute

Referenten: Johannes Franke, Stefan Tzschentke

Inhalt: Wir wollen uns mit den Leitgedanken für die Friedensstadt, wie sie uns aus der Zeit des Meisters überliefert sind, vertraut machen. Mit diesem Eindruck wollen wir uns der Gegenwart zuwenden. Welche Ziele und Gedanken verfolgen wir heute in und mit der Friedensstadt? Wie versuchen wir das umzusetzen? Was hat sich vielleicht verändert? Wo befinden wir uns auf dem Weg? Was haben wir möglicherweise schon erreicht? Zu diesen und weiteren Fragen wollen wir Anregungen geben.

„Den guten Kampf uns lehre“

Referent: Friedhard Werner

Inhalt: „Den guten Kampf uns lehre“: Wenn wir das Lied Nr. 104, „Fürst Michael du starker Held“ aus unserem Gesangbuch singen, begegnet uns diese Aussage. Darin werden wir erinnert, dass der Gottesstreiter, der Erzengel Michael an unserer Seite geht.

Das johannische Verständnis von Gesundheit und Heilen (Teil 1+2)

Referenten: Angela Sonntag, Claudia Brunner und Hans-Henning Sander

Inhalt: Der erste Teil des zweiteiligen Vortrags beschäftigt sich mit dem Ursprung von Krankheit auf der Grundlage der johannischen Lehre mit dem Glauben an eine geistige Welt und dem Verständnis, dass jeder Mensch aus Körper, Seele und Geist besteht. Dementsprechend beginnt wirkliche Gesundheit durch eine Hinwendung zu Gott, durch das Entfachen des göttlichen Funkens in uns.

Der zweite Teil des zweiteiligen Vortrags erklärt die geistigen Gesetzmäßigkeiten, die auch auf der Erde unsere Wege mitbestimmen, wie das Gesetz von Saat und Ernte. Hier soll auch ein Ausblick auf das Ziel der therapeutischen Arbeit des Arbeitskreises gegeben werden.

Der Arbeitskreis „Krankheit ist Geist“ der Johannischen Kirche besteht aus Menschen mit verschiedenen therapeutischen Berufen, die sich regelmäßig zu Seminaren treffen, um sich mit Themen rund um Krankheit, Gesundheit und Heilung unter dem Aspekt „Krankheit ist Geist, sich im Fleisch verkörpernder Geist“ zu beschäftigen.

Teil 1

Teil 2