Vorträge zu religiösen Themen - Audio

In der Johannischen Kirche werden im Rahmen der jährlichen Kirchentagswoche um den 24. August - dem Geburtstag des Kirchengründers Joseph Weißenberg - immer eine Reihe von religiösen Vorträgen gehalten. Hier gibt es eine Auswahl davon. Bitte auf den jeweiligen Titel klicken, um eine kurze Zusammenfassung des Vortrags zu erhalten.

Bauen und Bewahren – kein Gegensatz

Referentin: Elke Werner

Inhalt: Aus der Schöpfungsgeschichte wissen wir um den Auftrag Gottes an den Menschen, den Garten Eden zu bauen und zu bewahren. Beziehen wir diesen Auftrag auch auf die Orte, in denen wir wohnen? Große oder kleine Städte, Siedlungen oder Dörfer werden geprägt durch Bauwerke. Ist da noch Platz für Natur? Der Vortrag will Wissenswertes und Interessantes vermitteln und Anregungen zum Handeln geben.

Festhalle – großes Gotteshaus: Ein geschichtlicher Rückblick

Referent: Matthias Klavehn

Inhalt: 90 Jahre sind vergangen, seitdem Joseph Weißenberg im Jahr 1928 mit dem Bau der Festhalle im Waldfrieden in Blankensee begonnen hat. In dem Vortrag möchte eine kleine Rückschau auf die Geschichte und einige kleine und größere Jubiläen unseres Kirchengebäudes hier im Waldfrieden erinnern.

Alles in Ordnung?

Referent: Johannes Marek

Inhalt: Mit Ordnungen tun wir Menschen uns manchmal schwer: Schon das Aufräumen oder In-Ordnung-Halten der eigenen Wohnung ist für viele Menschen eine nervige Qual. Auch das Sich-unterordnen-Müssen unter Gesetze oder Vorgesetzte fällt uns oft schwer. Dabei heißt es doch in unserer Glaubenslehre: "Gott ist ein Gott der Ordnung." Daher könnte es uns doch eigentlich ein Bedürfnis oder sogar angeboren sein, in eine Ordnung finden zu wollen? Aber welche Ordnung ist gemeint? Wie kann uns dabei die theokratische Ordnung helfen? Und warum fällt uns das Ordnung-Schaffen oft so schwer?

Verantwortung

Referent: Matthias Müller

Inhalt: Auf dem bunten Bild der Verantwortung gibt es viele Facetten: Der Fußballer übernimmt Verantwortung auf dem Platz, der Politiker für die Entscheidungen seiner Mitarbeitenden. Wir haben und übernehmen Verantwortung für die uns anvertrauten Menschen und Geister – Kinder, Eltern, Freunde. Wir haben Verantwortung für unsere Kirche, die Erde und den Weltfrieden. Ein unüberschaubares Bild? Beispiele und Gedanken rund um das Thema Verantwortung werden im Vortrag anklingen.

Was lehrte Joseph Weißenberg, der Gründer der Johannischen Kirche?

Referent: Andreas Schmetzstorff

Inhalt: Vortrag für Gäste und Kirchentagsbesucher am Anfang der Kirchentagswoche über den Gründer der Johannischen Kirche unter dem Motto: Die Johannische Kirche lädt ein.

Joseph Weißenberg – ein einmaliger Berliner

Referent: Rainer Gerhardt

Inhalt: Von 1883 bis 1932 – also fast 50 Jahre – lebte und wirkte Joseph Weißenberg in Berlin. Hier öffnete er die Tür seiner Wohnung für hilfesuchende Menschen. Wer immer auch eintrat, die Begegnung mit Joseph Weißenberg wurde für ihn oder sie zu einem prägenden Ereignis. Viele haben diese Begegnung niedergeschrieben. Prediger Johannes Falk hat eine Auswahl dieser Erlebnisberichte zusammengestellt, die Joseph Weißenberg noch von einer ganz anderen Seite zeigen: als einen einmaligen Berliner.

Es sind mancherlei Gaben ... – über den Sinn der Vielfalt

Referent: Matthias Müller

Inhalt: Im täglichen Leben treffen, ja prallen oft unterschiedliche Meinungen aufeinander; das erleben wir wohl alle am Arbeitsplatz, in der Familie oder unter Freunden. Manchmal werden Gespräche und Diskussionen sehr nachdrücklich geführt, weil die Beteiligten das Bedürfnis haben, ihre – richtige – Ansicht deutlich vertreten zu müssen. So erlebe ich es jedenfalls. Kann es nicht sein, dass alle Beteiligten irgendwie recht haben? Kann ich durch die Brille des anderen sehen? Muss ich gar um des lieben Friedens willen meine Meinung aufgeben? Wie finden wir zur Einigkeit?

Glaube fürchtet nicht Geschicke

Referentin: Siegrun Mauske

Inhalt: Was hat Glaube mit Brückenbau, mit Beispielen, die Mut machen wollen und meiner inneren Haltung zu tun? Was befördert einen lebendigen Glauben, der die andere Seele erreicht und die innere Erneuerung schenkt, welche Unterschiede überwinden lässt? Der Vortrag möchte mögliche Antworten auf diese Fragen geben.

Dein Wort ist meines Fußes Leuchte!

Referentin: Luise Marek

Inhalt: In der Heiligen Schrift lesen wir von der Macht und Kraft des Gotteswortes und vom Umgang der Menschen mit den Weisungen des Herrn. Lob und Preis sind ebenso in der Bibel enthalten wie die Missachtung des Wortes Gottes und die Folgen, die daraus für den Menschen resultieren. Was aber genau ist das Wort Gottes? Wie spricht Gott zu den Menschen? Welche Zeugnisse gibt davon die Bibel? – Ich lade euch ein auf eine Spurensuche in und mit der Heiligen Schrift, die ja nicht nur von Gottes Sprechen mit den Menschen berichtet, sondern auch Träger des Wortes Gottes ist.

Die Erde – Jammertal und Ort der Erlösung

Referent: Johannes Marek

Inhalt: Der Planet Erde ist für uns Menschen unsere Heimat. Auf ihr wächst, was uns ernährt, von ihr gewinnen wir Elemente und Stoffe, aus denen Fahrzeuge, Häuser oder Computer entstehen. Darüber hinaus ist uns die Erde aber auch als Erlösungsstern gegeben, auf der Seelen und Geister aller Sphären zusammentreffen und uns beeinflussen. Orte voller Leid, Belastungen und Schwere wechseln sich ab mit Orten des Lichtes, der Erlösung und Freiheit. – Der Vortrag beschäftigt sich mit dieser Zwiespältigkeit und versucht, darin unsere Verantwortung, Aufgaben, Wege und Möglichkeiten für diesen Planeten und seine Geistigkeiten aufzuzeigen.

Das heilge Banner tragen

Referenten: Karl-Heinz Häder und Christine Werner

Inhalt: Seit alters her gibt es in allen Religionen Heiligtümer. Sie sind immer etwas Besonderes, und der Umgang damit unterliegt eigenen Regeln. Beispiele aus der Geschichte, aber auch aus der Gegenwart werden anschaulich vorgetragen. Der Vortrag ist für alle offen und dient für Bannerträger und Bannerbegleiter als Einstieg für die Probe der Banneraufstellung.

Die Auferstehung

Referenten: Dagmar Kafert und Stefan Tzschentke

Inhalt: Eigentlich ist doch alles klar: Jesus ist Ostern von den Toten auferstanden! Aber glauben das wirklich alle Christen? Wie unterschiedlich sind eventuell unsere Sichtweisen zum Thema Auferstehung und Jesus "Leben" danach?

Es geht nicht ohne das feste Bekenntnis

Referent: Matthias Müller

Inhalt: Zum vergangenen Pfingstfest gaben Geistfreunde wichtige Hinweise zur Mitarbeit im Gotteswerk, zur Überbrückung und zum Eintreten für Gott und seine Führung. Im Vortrag sollen einige Aussagen hervorgehoben und betrachtet werden.

Joseph Weißenberg – Tröster und Geist der Wahrheit

Referent: Andreas Schmetzstorff

Inhalt: Das Wirken Joseph Weißenbergs ist begleitet von besonderen Gaben und Zeichen. Wir bekennen ihn als den von Jesus Christus verheißenen Tröster und Geist der Wahrheit. Von ihm wissen wir auch, wie Hochmut vor Gott zum Sündenfall führte und wie Gott durch seine Propheten und Offenbarungen uns Menschen und Geister über viele Inkarnationen hinweg wieder zu ihm, zu seiner Liebe, führen will. Wie sehr das alles mit dem Wirken Joseph Weißenbergs verbunden ist, ist oft nicht bekannt und bewusst. Dieser Vortrag möchte diese Gedanken näher bringen.

Geist des Glaubens, Geist der Stärke

Referentin: Esther Nörenberg

Inhalt: Ein Lied von Philipp Spitta aus dem Jahre 1833 führt durch die Heilige Schrift: Abraham, Joseph, Mose, David, Elia, die Apostel und Stephanus – Menschen, die gelebt haben, "dass es dem Herrn wohlgefiel". Ist ihr Vorbild für uns heute noch aktuell?

Humor ist, wenn man drüber lacht? – Über die Freudigkeit im Glauben und ihre Grenzen

Referent: Johannes Marek

Inhalt: "Die Freude am Herrn sei unsere Stärke" – so heißt es in einem unserer Chorlieder. Diese Freude am Glauben und am Leben soll auch die Begegnung mit unserem Nächsten bestimmen und beeinflussen. Dazu gehören auch der Humor und das gemeinsame Lachen. Jedoch amüsieren uns Menschen ja unterschiedliche Dinge, und was der eine komisch findet, verärgert den anderen vielleicht. In dem Vortrag möchte ich den Versuch wagen, über die Geistigkeiten des Humors nachzudenken und zu ergründen, was uns und unserem Nächsten beim Lachen miteinander oder übereinander gut tut und was nicht.

Lebenswege

Referentin: Angela Sonntag

Inhalt: Wir kommen jeder für sich mit einem bestimmten Lebensprogramm auf diese Erde und glauben, dass unsere Seele durch dieses Leben ein Stück reifen und werden soll. Gott hält seine Hand über uns, und geistige Freunde an unserer Seite geben uns Hilfe und Impulse. Aber bemerken wir ihr Dasein und Wirken? Erkennen wir die goldenen Spuren der ewgen Liebe in das Licht, wie es in einem Lied heißt? Der Vortrag möchte diese Führungen bewusst machen und den Blick auf die möglichen Hintergründe lenken. Denn ein Perspektivwechsel kann helfen, dass Probleme eine andere Dimension bekommen und wir unser persönlichen Leben wieder mit mehr Dankbarkeit und Zuversicht sehen können.

Migration – Fluch oder Segen?

Referent: Joachim Mattke

Inhalt: Vor einiger Zeit hörten wir aus dem Munde der Bundeskanzlerin: "Deutschland hat bisher von jeder Zuwanderung profitiert." Das kann man nun glauben oder nicht. Ich habe es nicht geglaubt und mich mit den großen Migrationen beschäftigt, die über den deutschsprachigen Raum hinweggingen. Das Ergebnis hat mich so erstaunt, dass ich es vorstellen möchte, wobei ich mich besonders auf die Zuwanderung der Hugenotten nach Brandenburg konzentriere.

Was ist Kirche?

Referent: Paul Schuchardt

Inhalt: In unserem Land treten viele Gläubige aus den Kirchen aus oder wechseln zu einem anderen Glauben. Oft werden Enttäuschungen als Grund benannt. Das wirft Fragen auf: Warum tun sie das? Wird unsere Gesellschaft glaubensloser? Ist das Leben in der Gemeinschaft der Gläubigen in einer Kirche nicht mehr wichtig? Was bedeutet uns die Kirche heute? Was finde ich in der Kirche, was ich anderswo nicht finden kann? Weshalb brauche ich Gemeinschaft im Glauben? Ist Kirche etwas Unabänderliches, Vollkommenes? Weshalb gibt es so viele Kirchen, und was haben sie miteinander zu tun? Der Vortrag möchte Anregungen zum Gespräch über diese viele Menschen beschäftigende Fragen geben.