Hamburg

Willkommen

Herzlich willkommen auf der Internetseite der johannischen Kirchengemeinde Hamburg. Wir freuen uns über Ihr Interesse und laden Sie ein, uns und unser Gemeindeleben kennen zu lernen.

Im Oktober 1988 wurde nach umfangreichen Neu- und Umbauten unser 1977 erworbenes Gemeindehaus in der Stadt Ahrensburg, nordöstlich von Hamburg gelegen, eingeweiht. Dennoch fühlt sich unsere Gemeinde auch weiterhin eng mit der Geschichte und dem Schicksal der Freien und Hansestadt Hamburg, mit ihrem Hafen, ihrem Leben und den Menschen verbunden.

Hamburg, die Stadt, deren Namen von der Hammaburg abstammt, liegt an den Flüssen Bille, Alster und Elbe und hat weltweit die meisten Brücken; also mehr als Amsterdam oder Venedig. Die Stadt ist besonders durch seinen Hafen geprägt. Er ist der größte Seehafen Deutschlands, obwohl es noch ungefähr 100 Kilometer auf dem Elbwege bis zur Nordsee sind.

Die Verbundenheit zu Hamburg drückt auch die Gestaltung unseres Altars im Kirchenraum aus, der Symbole des Hafens aufnimmt: Die Altarplatte ruht auf vier aus Eiche gefertigten Dockbalben, die durch Taue festgezurrt sind. Auf der Altarfront steht der Satz: "In Sturm und Wetter ist Gott unser Retter."

Hamburger Gemeindemitglieder
Die vielköpfige Gemeinde Hamburg (Foto: Christian Kerber)

Kontakt & Adresse

Gemeindeleitung: Michael Bethke

 zu unseren aktuellen Gottesdienstterminen

Johannische Kirche
Gemeinde Hamburg
Schimmelmannstrasse 61
22926 Ahrensburg
Tel.:  +49-410 25 44 66
Kontakt: hamburg(at)johannische-kirche.org

Aktivitäten

Im Gemeindehaus finden regelmäßig Zusammenkünfte von Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern statt, die Termine sind dem Veranstaltungskalender zu entnehmen. Darüber hinaus wird hier das Sakrament der geistigen Heilung gespendet. Wir haben jeden Sonntag Gottesdienst um 11 Uhr, alle vier Wochen in Form eines Kindergottesdienstes. Konfirmanden- sowie Religionsunterrichte finden 14-tägig am Samstag um 14 Uhr statt. Außerdem führen wir hier an einem Samstag im Monat von 15 bis 18 Uhr unter dem Namen "Kid's World" ein buntes Kinderprogramm durch, das sich an Kinder und Eltern aus Ahrensburg und Hamburg richtet. In der Vorweihnachtszeit findet auf dem Gemeindegrundstück um den 1. Advent auch ein Weihnachtsmarkt statt.

Gemeindegeschichte

"Ich danke allen Hamburger Geschwistern und wünsche, dass es möge in Hamburg so werden wie hier in Berlin. Denn Hamburg war früher eine Stadt, in der ich viel geweilt habe, im Freihafen, in St.Pauli und in der Villengegend von Uhlenhorst. Also, ich habe da Zeichen und Wunder lassen zutage treten, aber es wurde zur damaligen Zeit in den Sand getreten..."
(Zitat Joseph Weißenberg 1926)

Der Aufenthalt in Hamburg, von dem Joseph Weißenberg spricht, muss im Jahr 1882 gewesen sein. Es war in der Zeit der Wanderschaft, die er als Maurer abzuleisten hatte. Er wohnte in der Straße Ölmühle auf St. Pauli.

Die Lehre der 1926 entstandenen Johannischen Kirche wird in Hamburg erstmals am 1. Juni 1927 in die Öffentlichkeit getragen. Am 21. Juni 1927 wird dann von Joseph Weißenberg die Hamburger Gemeinde gegründet. Der Wunsch der Gemeinde nach einem eigenen Banner geht 1929 in Erfüllung. Als Motiv wurde eine alte Kogge mit drei Masten und ein Kreuz im Hauptsegel gewählt. Der Bannerspruch lautete schon damals: "In Sturm und Wetter ist Gott unser Retter".

Nachdem seit Mitte 1934 die NS-Presse begonnen hatte, Joseph Weißenberg und seine Kirche in der Öffentlichkeit verächtlich zu machen, wird Ende 1934 auch die Hamburger Gemeinde bespitzelt. Am 24. Januar 1935 kommt es zu einer Hausdurchsuchung beim damaligen Gemeindeführer Otto Dantz in deren Folge sämtliche kirchlichen Unterlagen beschlagnahmt werden. Das Hamburger Banner wird einige Tage später auch beschlagnahmt.

Die Wiedereröffnung der Gemeinde Hamburg findet am 24. Februar 1947 durch Kirchenoberhaupt Frieda Müller statt. Die nächsten 40 Jahre werden die Gottesdienste und Gruppentagungen in öffentlichen Veranstaltungsräumen abgehalten.

Im April 1977 übernimmt das Johannische Sozialwerk ein privates Zweifamilienhaus und nutzt es als Wohnstätte für Senioren. Am 20. Juni 1987 erfolgt der erste Spatenstich zum Umbau als Gemeindehaus, und schon am 23.Oktober des nächsten Jahres konnte es durch Josephine Müller eingeweiht und von der Hamburger Gemeinde bezogen werden.

Geistliche Ausrichtung

Anlässlich der Einweihung spricht Josephine Müller unter anderem folgende Worte:

"Segne die Arbeit in diesem Hause, damit die Verbindung zu den geistigen Mitarbeitern wächst, die mit euch für dieses Haus verantwortlich sind, damit auch hier der Auftrag von ihm erfüllt werden kann, den er uns schon in der Friedensstadt mit der Errichtung des Altenheimes gab: 'Dieses Haus soll zum Himmel erziehen!' Möge die Hamburger Gemeinde in diesem Haus segensreich unter diesem Auftrag wirken."

Kirchenoberhaupt Frieda Müller schickt den Hamburgern zu diesem Tag ein Telegramm mit folgendem Inhalt:

"Dank an den Meister! Allen Geschwistern, vor allem den arbeitsfreudigen Aufbauhelfern, Kraft und Segen zu weiterem Schaffen, damit kein müder Gemeindealltag je Einzug halten kann."