Rückblick auf die Weihnachtsmärkte in der besinnlichen Adventszeit

Viele johannische Gemeinden öffneten ihre Türen für eine große Anzahl an freudigen Besuchern


Viele Besucher auf dem Weihnachtsmarkt im Waldfrieden in Blankensee (Foto: gp)

Die besinnlichen Weihnachtsmärkte in den johannischen Gemeinden sind seit Jahrzehnten eine gelebte Tradition. Die vielen ehrenamtlichen Helfer schaffen es mit ihrer Arbeit immer wieder, für die Besucher eine Adventsatmosphäre fernab jedes übermäßigen Konsums zu schaffen, die alle auf den Heiligen Abend vorbereitet. Neun Märkte waren es an den ersten drei Adventswochenenden insgesamt – werfen wir doch einmal gemeinam einen Blick darauf, was sie zu bieten hatten: 


Freude vor und hinter den Ständen in Ahrensburg (Foto: ck)

Am ersten Adventswochenende fanden sechs Weihnachtsmärkte statt: Zwei Anwohner und langjährige Besucher des Marktes der Gemeinde Hamburg in Ahrensburg waren so begeistert, dass sie dies zu Papier brachten – hier einige Auszüge: "Dieses Jahr möchten wir ein besonderes Lob aussprechen. Schon von Weitem hörten wir Musik und dachten: Das ist aber nicht von einer CD! Vor Ort dann waren wir sehr begeistert von ihrem Live-Musiker: tolle Stimme, tolles Gitarrenspiel, tolle Musikauswahl. Eine wirklich schöne Idee, dazu das kleine Lagerfeuer, eine leckere Grillwurst, Glühwein, Kräuterbrot, die liebevollen Stände mit schönen Basteleien [...] Es ist jedes Mal für uns ein besonderer Markt, der so viel mehr Weihnachtsstimmung in uns aufkommen lässt, als die vielen kommerziellen Märkte." — 

Von Freitag bis Sonntag war im Berliner St.-Michaels-Heim für jeden etwas dabei: In allen Ecken des Hauses und auf dem Vorhof wurden Kekse gebacken und verkauft, Lieder gesungen und ihnen gelauscht, Theaterstücke besucht, Filme und Bilder angeguckt und Kerzen gezogen, es wurde Handwerk und Süßes erworben, gebastelt, Stockbrot gebacken, getöpfert und sich auch einfach einmal bei einem guten Getränk unterhalten – alles zur Freude für Groß und Klein. — 


Der Weihnachtsexpress war in Velten wieder unterwegs (Foto: vw)

Wie in den Vorjahren sorgten ein evangelischer Bläserchor und der Gemischte Chor Elster beim Weihnachtsmarkt in Wittenberg für die atmosphärische Untermalung, und auch mit dem Laienspiel "Bruder Martin" wurden die Gäste gut unterhalten. Neben allerlei Leckereien, wie Honig und Eierlikör, gab es wieder einen Bastel- und Handarbeitsstand und einen Krabbelsack für Kinder und artige Erwachsene. — 

Auf Gut Schönhof erfreute ein Theaterstück der Stempferhofer Kindergartenkinder die Gäste. An Gemütlichkeit war die festlich geschmückte Hochzeitsscheune mit adventlicher Musik im Hintergrund kaum zu überbieten. Das Angebot an kulinarischen und handwerklichen Artikeln rundete das Erlebnis für die Besucher ab. — 


In Düsseldorf gab es leckere Kartoffelpuffer (Foto: ha)

Klein und familiär präsentiert sich jedes Jahr der besinnliche Adventsmarkt der Gemeinde Düsseldorf in Kaarst-Holzbüttgen. Wer den Weg dorthin gefunden hatte, mochte ihn vor allem wegen des Ambientes und dem selbstgemachten Angebot. Egal ob Grüngestecke, Glühwein, selbstgemachte Marmelade und Delikatessen, Kalender, Trödel, Handwerk und allerlei typische Weihnachtsleckereien: das Angebot war riesengroß. Und es galt: Wer einmal kommt, kommt gerne wieder! — 

Das kulturelle Angebot war am 1. Advent in der Gemeinde Velten erneut sehr umfangreich. Vor allem die Kinder machten Programm: die der Gemeinde zeigten das musikalische Laienspiel "Das Geschenk des Halef" und die der Musikschule-in-Velten.de luden mit "Winterweihnachtszeit" zu einem Rundgang durch den Advent. Weihnachtsklänge zum Zuhören und Mitsingen bot dann noch das "Adventssingen" des Freien Chores Velten. Natürlich konnten die Gäste auch Waffeln, Glühwein und andere Leckereien genießen, während die Kleinen mit dem Weihnachtsexpress ihre Runden zogen. —


Ein Theaterstück erfreute die Gäste in Kaulsdorf (Foto: jm)

Am zweiten Advent öffneten zwei weitere Märkte ihre Türen: Beim Kaulsdorfer Weihnachtsmarkt begeisterten die Kinder mit dem Theaterstück "Die verschwundenen Märchen" die zahlreichen Gäste. An zwei Veranstaltungstagen lockten darüber hinaus viele kulinarische, kulturelle und handwerkliche Köstlichkeiten etliche Besucher aus der Umgebung ins liebevoll hergerichtete Gemeindehaus. — 

Trotz des wie immer sehr großen Andrangs im Waldfrieden in Blankensee kam auch hier die Besinnung mit vielen kulturellen – vor allem adventlich musikalischen – Beiträgen und Momenten der Ruhe nicht zu kurz. An dieser Stelle einmal ein Dankeschön an die johannischen Bläser, die nicht nur im Waldfrieden Jahr für Jahr einen wichtigen Teil der adventlichen Stimmung ausmachen. Der ortsansässige Weihnachtsmann – im 40. Jahr! – wurde dieses Mal von einigen Baumeistern namens Bob kräftemäßig unterstützt, was vor allem bei den Kindern sehr gut ankam. Und die legendäre Weihnachtsmannglücksmaschine war natürlich auch wieder mit am Start. — 


Vorweihnachtliche Atmosphäre auf dem Markt im SMH in Berlin (Foto: wp)

Am dritten Advent, eine Woche vor Heiligabend, rief dann noch die Gemeinde Dresden in ihre festlich geschmückten Räume und bildete damit den Abschluss der diesjährigen johannischen Weihnachtsmarktsaison. Kulinarisches kam nicht zu kurz, und ein Kammermusikkonzert, und besinnliche Worte mit Gesang erzeugten eine innere Wärme, das Lagerfeuer vor dem Gemeindehaus sorgte für die von außen. 

(Texte: hh, rs, mk, gd, de, rwz)