Rückschau in Wort und Bild:
Weihnachtsbasare in den johannischen Gemeinden

Johannische Kirche und ihr Sozialwerk luden zu vorweihnachtlichen Basaren und Märkten ein

Auch in diesem Jahr waren die Weihnachtsbasare und -märkte in vielen johannischen Gemeinden wieder eine schöne Gelegenheit für die zahlreichen Besucher, um sich in der Vorweihnachtszeit fröhlich und besinnlich auf den Heiligen Abend einzustimmen. Die vielen Helfer der veranstaltenden Gemeinden begannen wie immer schon vor Wochen oder gar Monaten mit den Vorbereitungen, um den Gästen schöne und ereignisreiche Tage zu bereiten.

Basar
Weihnachtliches auf dem Basar in Düsseldorf

Am ersten Adventswochenende fanden wieder sechs Weihnachtsmärkte statt: in Düsseldorf, Velten, Wittenberg, Ahrensburg, im St.-Michaels-Heim in Berlin und auf dem Gut Schönhof in der Fränkischen Schweiz. In Hamm lud die Gemeinde Dortmund nun zum zweiten Mal zu einem kleinen Adventstreffen ein.

In Ahrensburg bot die Gemeinde Hamburg auf ihrem Weihnachtsmarkt erneut eine Vielzahl an Bau-, Back- und Bastelmöglichkeiten für Groß und Klein an. Trödel war das erste Mal seit langem wieder im Angebot, und die "Hamburger" durften natürlich nicht fehlen.

Basar
In Hamburg konnten die Besucher etwas gewinnen

Beim kleinen Adventstreffen der Dortmunder Gemeinde in Hamm lud der Grill zu Würstchen und Steaks ein, in der Cafeteria verwöhnten Plätzchen, Marmeladen und auch Handwerkliches wie Adventsgestecke die Besucher.

Das St.-Michaels-Heim bot traditionell über drei Veranstaltungstage ein abwechslungsreiches Programm. Die Gäste konnten auf dem gut gefüllten Vorplatz beim Schlendern zwischen den Ständen mit Weihnachtlichem zum Kauf und Selbermachen den johannischen Bläsern lauschen und sich dabei noch kulinarisch versorgen. Im Haus warteten Geschichten für Menschen von 8 bis 88 Jahren, Weihnachtslieder mit dem Johannischen Chor, nonstop Filme und Bilder und kabarettistische Weihnachtsgrüße mit dem Thema "Speckelaats mit Musik".

Basar
Beim Basar in Wittenberg wurde gesungen

Bei gutem Wetter hatten sich beim Weihnachtsbasar der Gemeinde Wittenberg in Teuchel Gäste aus Elster, Gräfenhainichen und Wittenberg sowie Freunde der Kirche eingefunden. Außer dem beliebten Speckkuchen, Herzhaftem vom Grill, einem reichlichen Kuchenangebot und allerlei Getränken konnte man auch kleine Basteleien und Weihnachtsgeschenke erwerben. Für die Unterhaltung sorgte der gemischte Chor aus Elster, der evangelische Posaunenchor und eine "Märchenstunde", bei der unterhaltsame Geschichten vorgelesen wurden. Eine davon war die Erzählung von einem Engel, mit dem Petrus nicht zufrieden war und ihn auf die Erde schickte. Dort schmückte er mit dem Weihnachtsmann Bäume und sie brachten sie in die Häuser, bis ein kleines dürres Bäumchen übrigblieb. Der Engel schmückte es mit seinem Silberhaar und dem goldenen Staub von seinen Flügeln, so dass es wunderschön aussah. Am letzen Haus, bei armen Kindern, bereitet er diesen damit eine große Freude zum Weihnachtsfest.

Basar
Auf dem Gut Schönhofer Markt wurde musiziert

Auf dem Gut Schönhof wurde ein Laienspiel der Kinder unter freiem Himmel aufgeführt. Und neben den vielen Ständen mit allerlei weihnachtlichen Artikeln zum Kaufen und Selberbasteln waren eine Abordnung der Waischenfelder Bläser und noch weitere Musiker zur besinnlichen und fröhlichen Unterhaltung vor Ort.

Ein großer Nikolaus vor dem Gemeindehaus in Kaarst machte stimmungsvoll auf den Basar der Gemeinde Düsseldorf aufmerksam. Auf dem Gelände erwartete den Besucher neben vielen kulinarischen Köstlichkeiten der obligatorische Glühwein, der unverkennbar seinen Duft verströmte. Und nicht zu übersehen: die "Grünhütte"! Wunderschöne Adventskränze, selbst gebunden, mal traditionell, mal mit Fantasie, mal ein wenig futuristisch, gab es zu bestaunen – und auch zu kaufen. Im Hausinneren fand man unter anderem einen kleinen Stand mit Nikoläuschen, Engeln, Kränzchen und einigem mehr für die Adventszeit. Vielen Besuchern erging es wie einem kleinen Mädchen, das meinte: "Hier sollte man eigentlich alles kaufen." Dabei wurde es von ihrer Mutter ganz behutsam in die andere Richtung gelenkt. Die besondere Atmosphäre dieses Basars wird immer wieder von Besuchern gelobt und durch ein harmonisches und herzliches Miteinander erreicht.

Basar
In Velten erfreute man sich an leckeren Waffeln

In Velten konnten sich die zahlreichen Gäste aus der Stadt und der näheren Umgebung an der musikalischen Darbietung von Schülern der Musikschule Velten und am Kinderstück "Im Wald von Bethlehem" erfreuen. Im Vorhof des Gemeindehauses "Arche", wo an den Ständen wieder allerlei Weihnachtliches angeboten wurde, brachte von Zeit zu Zeit ein ziemlich frischer Wind die Besucher und Zelte in Schwung.

Am zweiten Advent öffneten dann die Basare in Berlin-Kaulsdorf und im Waldfrieden in Blankensee ihre Pforten:

Beim Kaulsdorfer Gemeindebasar war der Andrang wieder sehr groß, zumindest am Samstag, da an diesem Tag erneut zeitgleich auch die benachbarten Einrichtungen im Dorfanger ihre Märkte öffneten. Viele Helfer, auch Nicht-Kirchenmitglieder, sorgten für ein abwechslungsreiches und vielseitiges Angebot. Besonderer Höhepunkt war ein Theaterstück mit Jung und Alt, also mit Gemeindemitgliedern fast aller Altersstufen, bei dem alle fünf Vorführungen gut besucht waren.

Basar
Weibliche "Weihnachtsmänner" gab es im Waldfrieden

Zwei Tage lang erlebten die Gäste des Weihnachtsbasares auf dem Waldfrieden-Gelände in Blankensee weihnachtliche Atmosphäre. Das Programm war wie immer vielfältig und bot neben den unzähligen Ständen mit allerlei Weihnachtlichem kulturelle Darbietungen wie Chor-, Bläsermusik und Lesungen und den Adventsgottesdienst am Sonntag. In diesem Jahr wurden auch noch dekorierte Weihnachtsbäume verlost, die für Aufsehen sorgten. Die Tannen waren mit vielen Dingen behängt, beispielsweise Würsten oder Nudeln. Wer Interesse an einem der Weihnachtsbäume hatte, kaufte einfach ein Los, und konnte dann mit ein wenig Glück einen der besonderen Bäume gewinnen.

Den Abschluss bildete am dritten Advent der Weihnachtsmarkt in Dresden. Dem Besucher stieg sogleich der köstliche Duft der Bratäpfel, die leise vor sich hin schmorten, in die Nase. Es wurden weihnachtliche Geschichten gelesen, ein kleiner Kamin knisterte behaglich dabei Einen Raum weiter spielte ein Bläserchor. Schön zu erleben, wie nur vier Bläser so gute Musik machen können. Eine Violine spielte auf, begleitet vom Mann am Klavier, es gab eine professionelle Opernsopranistin zu hören und zwei besondere Chöre: Einer waren die Gäste des Basares, denn auch alle Zuhörer durften Weihnachtslieder singen, der andere bestand aus acht jungen Menschen. Welch eine Freude, ihnen zuzuhören und auch zuzusehen: fröhliche Gesichter, temperamentvoll oder auch sanft, richtiger Weihnachtsfrieden breitete sich aus, und man konnte träumen.

(Textbeiträge und Bilder: jm, is, ez, hf, ck, mk, rwz)